Warum Websites von Frauen sich oft anders anfühlen
Eine Website wird nicht gut, weil sie perfekt aussieht, sondern weil sie dich zeigt. Erst Botschaft, Angebot und Ton – dann Layout.
Es geht bei Websites von Frauen nicht um feminine Farben oder Schnörkelschriften. Es geht um etwas anderes: Viele Frauen wollen sich auf ihrer Website selbst wiedererkennen – in ihren Werten, ihrer Haltung, ihrer Art zu arbeiten und dem Gefühl: Jetzt mache ich endlich das, was ich schon lange machen will. Das verändert, wie eine Website ankommt – und macht die Botschaft spürbarer.
Sichtbarkeit beginnt nicht beim Design
Sichtbarkeit entsteht, wenn Menschen in wenigen Sekunden verstehen, wer du bist, was du anbietest und für wen das gedacht ist. Design kann das verstärken – aber es kann fehlende Klarheit nicht ausgleichen.
go hooray ist entstanden, weil mir Frauen erzählt haben, dass sie sich in Website-Projekten nicht verstanden, manchmal richtig überrollt fühlten – oder sich selbst so unter Druck setzten, dass sie am Ende gar nicht online gingen.
Viele suchen ein offenes Ohr für ihr Projekt, Hilfe beim Sortieren und verständliche Erklärungen. Und jemanden, der sie aus Perfektionismus und aus der Sorge vor falschen Entscheidungen herausholt.
Was zuerst stehen muss
Wenn du deine Website stimmig machen willst, brauchst du deshalb nicht als Erstes ein Design-Konzept. Du brauchst zuerst das, was dir wahrscheinlich sowieso wichtig ist: eine Botschaft, ein Angebot, das verstanden wird und eine Tonalität, die zu dir passt. Dann erst kommt das Design – und das darf genau so sein, wie du es willst.
Die meisten beginnen eine Website mit dem Design
Egal ob Webdesignerin, Agentur oder du selbst: die meisten beginnen mit einem Layout oder einer Vorlage. Das klingt auch erst mal logisch – weil Vorlagen perfekt aussehen. Sie haben tolle Fotos, harmonische Farben und fertige Texte.
Im Alltag ist es aber anders: stimmige Fotos, eine klare Botschaft und ein Angebot, das auf den Punkt kommt, fehlen.
Stattdessen gibt es schnell gemachte Bilder von Räumen oder Portraits, die sich nicht richtig anfühlen. Dann wird geschaut, was Mitbewerberinnen machen, es wird kopiert, wieder verworfen, wieder angepasst.
Irgendwann kommt noch KI dazu – um Texte und das Angebot zu optimieren oder zu erweitern. Die Vorschläge sind nicht unbedingt falsch, aber sie passen nicht automatisch zu dir. Ohne durchdachte Struktur wird die Website nur gefüllt – und ist am Ende nicht mehr das, was du eigentlich wolltest.
Warum endet Unsicherheit beim Angebot so oft im Bauchladen?
Unsicherheit sorgt oft dafür, dass du Entscheidungen vermeidest – besonders beim Angebot. Dann packst du viele Leistungen, Zielgruppen und Varianten auf eine Seite, damit nichts fehlt. Für Besucher wirkt dadurch alles gleichwertig, und sie verstehen nicht schnell, wofür du konkret gebucht wirst.
Ein Bauchladen ist selten ein Angebotsproblem, sondern eher ein Entscheidungsproblem.
Das fängt harmlos an: noch eine Leistung dazu, noch eine Zielgruppe, noch ein Satz, der alles abdeckt. Du willst möglichst viele ansprechen, um die Chance auf Anfragen zu erhöhen. Das fühlt sich sicher an. Auf der Website ist das aber wie eine Tür ohne Schild: Man steht davor und weiß nicht, ob man hier richtig ist.
Wie kommst du raus aus dem Bauchladen – ohne dich neu zu erfinden?
Sich erst einmal für ein Hauptangebot zu entscheiden, ist oft der bessere Weg in die Sichtbarkeit. Später kannst du weitere Angebote ergänzen – wenn die Basis steht.
Du musst dich dafür nicht neu erfinden. Du brauchst eine Priorität: Was ist dein Kernangebot (für wen, welches häufige Problem, welches Ergebnis)? Das gehört nach vorn. Alles, was du zusätzlich kannst, bleibt – aber als Zusatz, Option oder nächster Schritt. So entsteht Orientierung, ohne dass du dich kleiner machen musst.
Der schwierigste Moment ist meist nicht "Wie formuliere ich das?", sondern: Was lasse ich weg?
Wenn ich zu meinen Kundinnen sage "mach es einfacher", weiß ich: Das fühlt sich schnell an wie Kritik. Dabei ist es keine Bewertung deiner Fähigkeiten – es ist eine Entscheidung, was zuerst sichtbar sein soll. Und du entscheidest das nicht für immer, sondern für jetzt. Der Rest darf bleiben. Nur nicht an der Stelle, wo er dein Kernangebot überdeckt.
Wenn du merkst, dass du dich beim Angebot verzettelst: Im Workshop Angebot & Struktur bringen wir Ordnung rein und bauen daraus eine klare Seitenstruktur.
Wie zeigt deine Website Persönlichkeit?
Wenn dein Kernangebot steht, wird vieles plötzlich einfacher. Dann geht es nicht mehr darum, alles irgendwo unterzubringen – sondern darum, dass man dich erkennt.
Persönlichkeit entsteht nicht durch einen einzelnen Farbton, sondern durch das Zusammenspiel von Optik, Sprache, Angebot und Haltung. Farben, Typografie und Bildsprache transportieren Stimmung und Werte. Wenn Website und Person nicht zusammenpassen, fühlt es sich komisch an. Glaubwürdig wird es, wenn das Gesamtbild wirklich zu dir passt.
Ich hatte selbst diesen Moment: Meine Website war okay und irgendwie ich – aber sie war auch für alle. Dann habe ich einer Kollegin go hooray gezeigt, und sie meinte sinngemäß: "Das bist du." Da war für mich klar: Ich ziehe das jetzt durch. Seitdem gibt es Menschen, die das feiern und sogar "go hooray!" in Mails schreiben – und andere, die damit nichts anfangen können. Und ehrlich: Das ist vollkommen in Ordnung. Sichtbar werden sortiert auch aus. Nicht als Taktik, sondern weil du nicht für jede Person passen musst.
Und ja: Professionell darf himmelblau, knallbunt oder blutrot sein – wenn es zu dir passt. Nicht, weil es besonders sein muss, sondern weil es deins ist.
Wenn du das nicht allein sortieren und umsetzen willst, schau dir hier mein Angebot Website erstellen lassen an – im Paket mit Struktur, Beratung und Umsetzung.
Wie findest du die richtigen Worte – für Menschen und für Google?
Gute Website-Texte entstehen aus drei Dingen: deine Stärken, deine Zielgruppe und das Problem, das du löst. Wenn das klar ist, wird Sprache einfacher – und Suchsysteme können einordnen, worum es auf deiner Seite geht.
KI kann beim Sortieren und Formulieren helfen. Aber nur, wenn du ihr konkrete Vorgaben gibst. Sonst führt sie dich schnell weg von dem, was du eigentlich sagen willst.
Ich kann Texte auch nicht einfach aus dem Stand raushauen. Ich brauche Zeit, um reinzukriechen: Um wen geht es, wem hilft das, was ist wichtig? Erst dann wird’s gut.
KI-Tools zu nutzen finde ich völlig in Ordnung (mache ich auch). Zum Sortieren, Kürzen oder Umformulieren ist KI super. Nur die Grundlage muss von dir kommen.
Warum ist online gehen oft wichtiger als perfekt sein?
Eine Website ist kein fertiges Kunstwerk, sondern ein Prozess. Wer auf Perfektion wartet, bleibt oft im Optimieren hängen oder verliert sich in Vorbildern und Tools. Besser ist: mit einer ordentlichen Basis online gehen, Rückmeldungen sammeln und gezielt weiterentwickeln. So können Menschen - und auch Suchsysteme - dich nach und nach einordnen.
Perfektion ist oft der Grund, warum Websites nicht online gehen.
Ich sehe oft zwei Muster: Die einen feilen ewig und fangen wieder von vorne an. Die anderen denken "kann ich nicht", schauen nur noch bei anderen oder holen sich KI-Vorschläge – und verlieren dabei das Eigene aus dem Blick.
Beiden fehlt am Anfang dasselbe: ein überschaubarer Start, der zu ihnen passt. Wenn der steht, gehst du online, sammelst echte Rückmeldungen und entwickelst Schritt für Schritt weiter.
Du darfst nachbessern. Das ist nicht neu machen, sondern da nacharbeiten, wo es wirklich Sinn macht.
Wenn du nur eine Sache mitnimmst: Geh online. Eine Website wächst. Und je eher du dich zeigst, desto eher können die richtigen Menschen merken, ob sie bei dir richtig sind.
Hej, ich bin Christina Martens.
Ich liebe das Meer, den Wind – und meinen Job, den ich seit über 30 Jahren mit Leidenschaft mache.
go hooray gibt es, weil ich möchte, dass du eine Website hast, die dich zeigt – und auf die du stolz bist. Jeden Tag ein bisschen mehr.